Mobbing- und Cybermobbingprävention im Unterricht
Mobbing ist in Schulen weit verbreitet und unterscheidet sich deutlich von kurzzeitigen Konflikten und Streitereien.
Mobbing ist eine besondere Form von Gewalt, welche offen oder subtil, systematisch und über längere Zeit gegen Personen geschieht.
Viele Lehrkräfte sind oft überrascht, wenn man sie auf das Thema Mobbing in ihrer Klasse anspricht, denn oftmals geschehen die Schikanen, Bedrohungen und Belästigungen im Verborgenen.
Mobbing darf auf keinen Fall verharmlost werden! Bei Mobbing handelt es sich um psychische und / oder physische Gewalt, welche kein anderes Ziel verfolgt, als andere Mitschülerinnen und Mitschüler fertig zu machen.
Was von aussen harmlos aussieht, ist für die Mobbingopfer der reinste Alptraum: oftmals sind schulischer Leistungsabfall, psychosomatische Beschwerden, Schlafstörungen, sozialer Rückzug, Depressionen bis hin zu Selbstmordandrohungen oder Selbstmord die Folgen.
Bei Cybermobbing geschehen die Bedrohungen und Belästigungen über die modernen Medien, wie Internet, Chat, MSN, Handy. Das Schreckliche an Cybermobbing ist, dass die Eingriffe rund um die Uhr möglich sind, d.h. nicht nur in der Schule oder am Arbeitsplatz. Ausserdem ist die Verbreitung von Nachrichten und Bildern, welche elektronisch herumgeschickt werden, schwer zu kontrollieren und das Publikum ist enorm gross.
Wir bieten zu diesem Thema sowohl Lehrerweiterbildungen, als auch Workshops für Schulklassen in den Schulen.
Lehrpersonen erfahren, wie sie Mobbingprävention im Unterricht integrieren und wie sie in Mobbingsituationen in ihren Schulklassen intervenieren können.
Schüler lernen in Mobbingpräventions-Workshops, was Mobbing ist und wie sie sich in Mobbingsituationen verhalten können.
Schulen können dieses Weiterbildungsseminar für Lehrpersonen, bzw. die Workshops für die Schüler direkt bei uns buchen.